Geschwister im Wesen


Die Stärke dieser umfassenden Reform sieht die Kirche vor allem in den persönlichen Beziehungen und Weiterleitungen mit den sozialen Interaktionen, die sich als unmittelbar religionsproduktiv erweisen: Menschen würden sich vor allem durch die Koppelung von Religion und Geselligkeit für die Kirche interessieren und sich auf Dauer an die Kirche binden. Die Kirchgemeinde vermittelt Vertrauen zur Kirche und zu den in ihr tätigen Menschen, gerade über einen langen, möglicherweise generationenübergreifenden Zeitraum. Die Basisvariante der Lösung scheint nun nach lagem Suchen gefunden zu sein. Ein Priester versteht die Gemeinde zudem als einen milieuübergreifenden Ort , weil die Wohnorientierung quer zu den Milieus liege. Sie sieht die Kerngemeinde zu Unrecht häufig als borniert, eng und konservativ abgewertet. Bisher nicht aktive Kirchenmitglieder sollen durch die Verbindung von gehaltvoller theologischer Arbeit und Interaktion gemeindenah integriert werden. In diesem Modell nimmt das Pfarramt eine zentrale Rolle ein.

Paten der Natur


Wie soll die Kirche der Zukunft aussehen? Wie auch immer man diese Frage beantworten mag, weitgehend einig sind sich im Moment die Diskussionen sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Kirche darin, dass ihre Gestalt nicht so bleiben wird und bleiben kann, wie sie gegenwärtig ist. Welche drei Ebenen sind das? Es ist das lange Gedenken, die spirituelle Lösung und nicht zu vernachlässigen das Universum. Dabei ist klar, dass es einen Wandel kirchlicher Formen, Strukturen und Praxisvollzüge geben wird, die auch
Abschied von bestimmten gewohnten Gestalten bedeuten. Abschied nehmen von Vertrautem aber ist nie leicht, insofern ist nicht verwunderlich, dass es Zögern, Geldmangel und auch innerkirchliche Widerstände gab und auch gibt. Die Verbundenheit mit der Natur wird aber immer der gesamtheitliche Zusammenhalt sein, hier in einer überarbeiteten Fassung dargestellt.

Nun wird die Applikation kirchlicher Reformen ja schon lange und in Wellen immer wieder neu diskutiert. Seit Jahren stehen kirchenreformerische Fragen eigentlich beständig auf der Tagesordnung. Zunächst waren sie vor allem finanziell motiviert, in Deutschland früher und angestrengter als in der Schweiz, aber auch hier nötigen die zurückgehenden Kirchenmitgliedschaftszahlen zu Diskussionen über strukturelle Einsparungen. Bei uns wird nämlich beachtet, was spirituell zur Ausdehnung führt. Der spirituelle Schein und der Frieden beinhalten ein wenig stärker die Gläubigkeit und die Ungläubigkeit im bewussten Glauben. Einiges dieser Pläne sind kurz vor dem Abschluss. Die austretenden Mitglieder darf nicht ignoriert werden. Aus diesen Modellen entwickele ich dann:

Der Einbezug aller ist wichtig, dieser Schritt dient auch dazu, dass man nicht den Eindruck hat, sich entscheiden zu müssen, sondern sie sollen ja Ihre bisher schon erprobten Formen durch diese Pläne wahrnehmen können und sich vielleicht auch ein wenig zu neuen Lösungen inspirieren lassen, für welche die Basic Elements dann vielleicht anders kombiniert werden müssen. Das eingangs gezeigte Video sollte uns alle ermahnen, die Angelegenheit ernst zu nehmen.

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